Fürstenberg Porzellan
Das Porzellan aus der Porzellanmanufaktur Fürstenberg steht seit 1747 für höchste Qualität und Präzision bis ins letzte Detail. In der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands wird bis heute der größte Teil des Porzellans in Handarbeit gefertigt. So können auch anspruchsvolle Kreationen auf höchstem Niveau hergestellt werden.
Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg ist eine moderne Premiummarke
Im Jagdschloss Fürstenberg im malerischen Weserbergland entsteht exklusives Manufakturporzellan. Dabei beschränkt sich das Sortiment nicht nur auf edles Tafelgeschirr: Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg stellt mit den gleichen Qualitätsansprüchen auch Designobjekte her, die durch dieselbe Präzision und Farbbrillanz überzeugen. Für diese exquisite Qualität wird die Porzellanmanufaktur international geschätzt, dass Markenzeichen -ein mit einer Krone verziertes blaues "F"- ist daher weltweit bekannt.
Ihre Produkte zeigen Präzision bis ins letzte Detail, technische Finesse und eine kompromisslose Hingabe an den Werkstoff. Diese neue Auffassung von Porzellan spiegelt sich im gesamten Erscheinungsbild der Marke wider. Das neue Corporate Design erhielt gleich vier begehrte Auszeichnungen: den Corporate Design Preis 2011, den red dot award: communication design 2011, den DDC Gute Gestaltung 2012 und den iF communication design award 2012 in Gold.
Alle aktuellen Fürstenberg-Dekore im Überblick
- Carlo Dal Bianco
- Central Park
- 5th Avenue
- Weiß
- Empire
- Melos
- Thetis
- Weiß
- Grecque
- Athena
- Mille Fleurs
- Weiß
- Herzog Ferdinand
- Wilhelmina
- Weiß
- Victoria Luise
- Hohe Schule
- Grand Salon
- Weiß
- Wagenfeld
- Schwarze Linie
- Platin
- Weiß
Timeline
1747 - 1758
Rokoko
1747 ordnete Herzog Carl I. von Braunschweig an, man möge im Jagdschloss FÜRSTENBERG "allen möglichsten Fleiß und Bemühung" anwenden, um dort Porzellan herzustellen. 1750 gelang es zum ersten Mal einen annehmbaren Scherben in Serie zu brennen. 1753 verfügte der Herzog, das Porzellan zukünftig mit dem blauen "F" zu versehen, das bis heute Markenzeichen der Manufaktur ist. 1757/58 wird FÜRSTENBERG zum künstlerischen Zentrum seiner Zeit.
um 1780 - 1800
Klassizismus
FÜRSTENBERGER Vasen und Potpourris sind in der 2. Hälfe des 18. Jahrhunderts echte Verkaufsschlager. Als einzige Manufaktur neben KPM darf FÜRSTENBERG eine Verkaufsniederlassung in Berlin betreiben, trotz des Einfuhrverbotes für "fremdes" Porzellan nach Preußen.
"Rotwein, Butter und Käse für alle Arbeiter" spendiert im Jahre 1797 der Franzose Louis Victor Gerverot, der fortan die Leitung der Manufaktur übernimmt. Während der "Franzosenzeit" wird die Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG zur "Manufacture Royale".
1840 - 50
Biedermeier
Eine umfangreiche Kollektion von Sammeltassen entwickelt sich zum Renner, alte Formen werden gepflegt, neue entstehen. 1859 wird die Herzögliche Manufaktur an Privatleute verpachtet, um schließlich 1888 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt zu werden.
1904
Jugendstil
Erstmals bringt die Manufaktur ein Serienservice heraus, bei dem Tafel-, Kaffee- und Teegeschirr im gleichen Modell gestaltet sind. Die Nachfrage nach "FÜRSTENBERGER Kunst" steigt, die Gründung einer externen Malerei in Dresden im Jahr 1906 ist die Folge.
1922
Historismus
Eine Überschwemmung im Jahre 1923 ruiniert die Brennöfen und vernichtet viele Tonnen Briketts. Die Produktion wird dadurch erheblich eingeschränkt. Mit der Inflation bricht der Verkauf soweit ein, dass die Porzellanmanufaktur 1926 vorübergehend schließen muss.
1928
Art Déco
Mit steigenden Exportzahlen insbesondere in die USA (u. a. auch an Tiffany) können die Verluste der zwanziger Jahre ein wenig ausgeglichen werden. Spezialität der Manufaktur sind jetzt Accessoires im Art-Déco-Stil wie Vasen, Dosen, Schreibgarnituren,...
1932/1934
Bauhaus
Die Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG gehört in den dreißiger Jahren zu den wenigen Manufakturen, die einen radikalen Umbruch in der Formgestaltung hin zur sachlichen Funktionalität insbesondere im Design ihres Porzellans konsequent umsetzen. Die "Form 639" von Wilhelm Wagenfeld wird bei der Pariser Weltausstellung 1934 mit der Goldenen Medaille prämiert. Gleichzeitig werden zwei Vasen nach Entwürfen des Keramikers Siegfried Möller in die Sammlung der deutschen Warenkunde aufgenommen.
1952
Modern
Die Nachkriegszeit sorgt für einen lang anhaltenden Boom. Die Menschen haben enormen Nachholbedarf und das "weiße Gold" erfreut sich immer größerer Beliebtheit. FÜRSTENBERG hat mit seiner Hinwendung zur neuen Sachlichkeit den Sprung in die Moderne vollzogen.
2000 - 2004
21. Jahrhundert
FÜRSTENBERG gewinnt die Ausschreibung für das offizielle Gastgeschenk der EXPO 2000. 2003 ist ein Jahr der Preise: das fünfteilige Schalenset QI des Koreaners Kap-Sun Hwang erhält den "red dot: best of the best" für höchste Designqualität. Außerdem konnte für die Geschenkartikelserie TWIST der "Design Plus award 2003" entgegengenommen werden. Die zweibändige Kulturgeschichte "die Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG" der ehem. Kuratorin Dr. Beatrix Freifrau von Wolff Metternich erscheint.
2006 - 2009
21. Jahrhundert
Die Manufaktur kooperiert mit Sieger Design und entwickelt die Marke SIEGER by FÜRSTENBERG. Anlässlich des 260-jährigen Firmenjubiläums relauncht FÜRSTENBERG das 1952 entstandene Service FÜRSTIN und setzt durch eine perfekte Form, einen außergewöhnlichen, zarten Scherben, reinstes Weiß und Dekore, Akzente in der Geschirrgestaltung. Der italienischen Architekt Carlo Dal Bianco entwirft eine neue Form, die klassische Elemente mit zeitgenössischen Einflüssen vereint.
2010 - 2012
21. Jahrhundert
2010 gelang es mit SOLITAIRE, die bis in die Song-Dynastie (960–1279) zurückreichende Technik der Kristallglasur wieder aufleben zu lassen. Unter der Maxime, mit innovativen Lösungen den hohen Ansprüchen der Gastronomie zu entsprechen, wurde in Zusammenarbeit mit den Sterneköchen Sven Elverfeld, Nils Henkel, Tim Raue und der Designerin Mikaela Dörfel BLANC entwickelt. Aus hauchdünnem Porzellan gefertigt, bestechen die edlen Trinkgefäße TOUCHÉ durch filigrane Eleganz und technische Raffinesse.