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Genüssliche Trinkgläser

Wir Menschen genießen gerne. Und das ist auch wichtig. Etwas zu Genießen bedeutet sich bewusst Zeit zu nehmen, für gewisse Dinge, aber auch für sich selbst. Genuss hat eine positive Auswirkung auf den Körper, den Geist und die Seele.
Die Meisten von uns kommen in großen Genuss, wenn es ums Essen und Trinken geht. Deshalb haben wir dieses Szenario auch über Jahre hinweg perfektioniert.
Wie? Mit der Herstellung, Anpassung und Verbesserung unseres Geschirrs, Bestecks oder unserer Gläser. So sind neben den normalen Trinkgläsern die bekannten Weingläser, Cognac oder Longdrink-Gläser entstanden. Und um ausschließlich die dreht sich jetzt unsere nächsten paar Minuten.

anstossen

weinglas

 

 

 

 

Seit mehr als 400 Jahren hat der Wein nun schon sein eigenes Glas. Ein Grund dafür ist auch die im 18 Jahrhundert gestiegene Bedeutung der Tischkultur für unseren Alltag.

Heute gibt es Weingläser in Hülle und Fülle. Das liegt zum Einen an den unterschiedlichen, aber grundlegenden Funktionen, die sie alle haben. Weingläser sind nämlich, abhängig von der Weinart in ihrer Form unterschiedlich.

Aber erst einmal allgemein:

Weingläser sollen den Geschmack des Weines unterstützen. Sie sind in ihrer Architektur besonders geformt, damit unsere Sinneseindrücke stärker angetrieben werden. Duft, Geschmack, Haptik und Nachhall werden auf diese Art kommuniziert.

Das Weinglas an sich ist ein schlichtes Glas, oft farblos und lebt von wenigen bis kaum vorhandenen Dekorationselementen.

Auch ein individueller Aufbau hat sich in unserer Kultur integriert:

Aufbau Weinglas

 

Die Form des Kelches beeinflusst unsere Geschmacksnerven. Dies lässt sich am besten bei den Unterschieden zwischen Rotwein- und Weißweinglas erklären.

Der Stiel hat eine einfache Funktion – an ihm soll das Glas gehalten werden, denn es ist wichtig, dass die Trinktemperatur nicht durch die Wärmezufuhr der eigenen Hand verändert wird. Deshalb sollte man nicht am Kelch anfassen.

Weine

 

 

Das Rotweinglas

Für den optimalen Genuss eines Rotweines, ist der Kelch des Glases sehr bauchig und voluminös. Dies hat zur Folge, dass die Oberfläche des Weines vergrößert und der Wein besser im Glas belüftet ist. Das ist gut für das Aroma, das sich nun leichter entfalten kann.

Außerdem ist die Öffnung ebenfalls groß und der Rand geschliffen. So kann der Wein leicht über die Zunge fließen.

Das Weißweinglas

Weißweine müssen in der Regel nicht so stark belüftet werden wie Rotweine. Auch das Aroma ist öfter zarter und darf daher nicht zu schnell verflüchtigen. Daher sind die Kelche für Weißweine graziler und schmaler als die Rotweingläser.

Einige Weißweingläser verfügen auch über einen nach Außen leicht gewölbten Rand und laufen in ihrer Kelchform nach oben hin leicht zusammen. Damit wird der Duft gebündelt und gezielt in Richtung Nase gerichtet. Der besondere Rand sorgt dafür, dass das Aroma und das Säurespiel im Mund und auf der Zunge angenehm wahrgenommen wird.

 

Auf diese Erkenntnis ist im Übrigen der österreichische Glaser Claus Josef Riedel gestoßen. Er war einer der ersten, der die Formgebung der Gläser dem Charakter der Weine anpasste. Ganz treu dem Motto form follows function.

Champagner und Sekt

 

 

 

 

Auch für diese alkoholischen Getränke gibt es spezielle Trinkgläser. Der Stiel ist schlank und auch der Kelch ist sehr schmal und leicht geschwungen. Die klassische Form dieser Gläser ähnelt oft einer Tulpe, aber auch die Flötenform ist sehr bekannt. Diese Formen sorgen dafür, dass die Perlage des Schaumweines nicht leicht und schnell verflüchtigt. Die Gläser sehen in ihrer Optik sehr stilvoll aus. Aber es gibt auch noch eine andere Glasart für Sekt und Champagner. Diese kennt auch jeder von uns von diversen Partys oder zumindest auf Fotos haben wir sie schon einmal gesehen. Und zwar hochgestapelt zu einer Pyramide. Dies lässt sich nämlich aufgrund der Schalenform des Kelches gut ermöglichen. Jedoch verfliegen Aroma und Perlage wegen der riesen Oberfläche sehr schnell.

 

longdrinks

 

 

 

 

 

Longdrinkgläser oder Cocktailgläser reihen sich ebenfalls in die Kategorie für besondere Trinkgläser ein. Oftmals sind sie ein optischer Hingucker. Das liegt aber auch an den kreativen, spannenden Kreationen, die in diesen Gläsern getrunken werden. Das geschaffene Genusserlebnis erreicht ebenfalls alle Sinne – von dem Geschmack über die Haptik bis hin zur Optik. Sie sind in ihrer Form variabel, meist schlanker als Weingläser. Die klassische Form wird nach oben hin offen. Bestes Beispiel ist das weltbekannte, konische Martiniglas. Es gibt aber auch Formen, die dem normalen Trinkglas.

Longdrinkglas

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Und was können wir all dem Wissen entnehmen?

Erstmals, dass es ganz schön viele Möglichkeiten gibt, woraus man ein Getränk zu sich nehmen kann. Und das die Option existiert den kleinen Genussmoment ganz groß zu machen, wenn man nur weiß wie. Außerdem ist ein Trinkglas nicht gleich ein Trinkglas – es trägt ganz schön viele, verstecke Funktionen in sich. Und das perfekte Glas an sich scheint gar nicht zu existieren.

Jedoch lassen wir uns davon nicht unterkriegen, denn für den wohlwollenden Hausgebrauch, als genussliebender Konsument und kein Weinexperte oder Glaser, reichen einige wenige Gläser für besondere Anlässe aus.

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