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Bestecke

Alessi Besteck

Elegante Edelstahlbestecke aus Italien

Im Jahre 1982 wurde der Designer Achille Castiglioni von Alessi beauftragt, einen Besteckentwurf vorzulegen. Dieser Entwurf war richtungsweisend für die nachfolgenden Kollektionen im Hause Alessi. Castiglioni nannte sein Besteck „Dry“. Das Messer wurde aus einem Monoblock gearbeitet und ist weltweit in den Kollektionen vieler berühmter und führender Museen zu sehen. Das zweite Modell, welches Alessi bei Ettore Sottsass in Auftrag gab, wurde 1987 unter dem Namen Nuovo Milano auf dem Markt eingeführt. Das Nuovo Milano Besteck besticht durch seine rundliche Weichheit und den polierten Glanz.
Heute umfasst die Besteckkollektion von Alessi 15 Kollektionen, welche von namhaften Designern, wie zum Beispiel Stefano Giovannoni, Alessandro Mendini und David Chipperfield entworfen wurden. Die Wahl der Materialien ist auf Robustheit und Alltagstauglichkeit ausgelegt und entspricht den heutigen Pflegeansprüchen.

Alberto Alessi über Bestecke

Das erste Besteckmodell aus dem Hause Alessi war „Dry“ von Achille Castiglioni (1982). Es wurde 1983 mit dem 14. Premio Compasso d’Oro ausgezeichnet und in Museumssammlungen weltweit aufgenommen. Mit seiner beispiellosen, jedoch überaus praktischen Quaderform gilt es auch in meinen Augen als eines der fünf oder sechs innovativsten und interessantesten Besteckmodelle des 20. Jahrhunderts. Mit diesem Projekt reagierte Castiglioni auf die funktionalistischen und formalistischen Ansätze, die das Besteckdesign in den 50er bis 70er Jahren vor allem in Skandinavien bestimmten. Um den Hintergrund dieser Herangehensweise zu erläutern, rollte er seinen sechseckigen Bleistift zwischen den Fingern und erklärte uns, dass es seiner Meinung nach oftmals die – von der Natur als überaus anpassungsfähiges Greifwerkzeug geschaffene – Hand sei, die sich problemlos den Objekten anpassen könne und nicht umgekehrt.

Unser zweites Modell, „Nuovo Milano“ von Ettore Sottsass, erblickte das Licht der Welt im Jahr 1987, nach mehreren Jahren der Experimente, Prototypen und Untersuchungen zu Besteckkörpern in unterschiedlichen Formaten. Es wurde 1989 mit dem 15. Compasso d’Oro ausgezeichnet.

Die Objekte von Sottsass sind ebenso weich und rund wie die von Castiglioni kantig und hart sind. Sottsass selbst sagte, seine Bestecke sollten „geschliffen sein wie ein Stein im Meer“. Ich erinnere mich auch an den freundlichen Wettstreit zwischen den beiden Meistern. Achille fragte mich manchmal, wie sich sein Service mache und ob es der Kundschaft noch gefalle. Auf meine Versicherung hin, seines und das von Ettore seien die beiden Publikumslieblinge, lächelte er und zündete sich die x-te Zigarette an. Nach den Bestecksets von Achille und Ettore, die so gegensätzlich waren und doch beide einen so wichtigen Beitrag zur Innovation des Besteckdesigns in Italien geleistet hatten, schien mir alles gesagt zu sein. Aber so ganz kann das nicht gestimmt haben, da sich unsere Produktpalette schließlich Jahr um Jahr unaufhaltsam um neue Projekte erweitert hat. Sie alle sind unterschiedlich und haben ihr eigenes Daseinsrecht, ihren eigenen Sinn und ihr eigenes formelles Konzept. Diese Vielfalt bieten wir einem Publikum an, das die subtile Qualität einer schön gedeckten Tafel zu schätzen weiß.
Alberto Alessi